Eine ständige Müdigkeit, die sich anfühlt als wärst du Dornröschen höchstpersönlich.
Kalte Hände und Füße, ständige Verdauungsprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten.
Ein aufgequollenes Gesicht aufgrund von Wassereinlagerungen.
Kommt dir das bekannt vor?
Als wären diese klassischen Beschwerden einer Schilddrüsenunterfunktion nicht schon schlimm genug, kommt oft noch ein überforderter Hausarzt hinzu, der nur eine Behandlung kennt:
Schilddrüsenmedikamente, meist in der Form von Euthyrox oder L-Thyroxin.
„Ihre Blutwerte sind in Ordnung – Sie sind gut eingestellt.“
Diesen Satz konnte ich nach 15 Jahren Schilddrüsenunterfunktion nicht mehr hören.
Während mein Körper schreit, dass etwas nicht stimmt, sagt mir jeder Arzt, dass alles in Ordnung sei.
Und doch fühle ich mich jeden Tag wie gerädert.
Mein Gewicht stieg unaufhaltsam, obwohl ich kaum noch esse – jede Diät ist zum Scheitern verurteilt.
Die 12 Kilo extra haben sich wie ein hartnäckiger Gast einquartiert, der nicht mehr gehen will.
Nachts wälzte ich mich stundenlang schlaflos im Bett, tagsüber konnte ich vor Erschöpfung kaum die Augen offenhalten.
Und die Nachmittagsmüdigkeit?
Die war wie ein Vorschlaghammer, der mich täglich um 15 Uhr niederstreckt.
Dann muss ich mich einfach auf die Couch legen – egal ob ich noch viel zu tun habe, oder nicht.
Eine halbe Stunde ausruhen ist keine Wahl, sondern ein Zwang.
Meine einst geschmeidige Haut ist trocken und schuppig geworden, die Haare immer dünner.
Mein Gesicht im Spiegel sieht aufgedunsen aus – die Wassereinlagerungen sammeln sich vor allem unter den Augen und an den Knöcheln.
Morgens passen meine Ringe, abends schneiden sie ein.
Und dann sind da noch die ständigen Verdauungsprobleme – mal Verstopfung, mal das Gegenteil.
Das Schlimmste daran: Ich habe diese Quälerei langsam als normal akzeptiert.
Was ich damals noch nicht wusste:
Eine Schilddrüsenerkrankung hört sich harmlos an, führt aber gleich zu mehreren Baustellen im Körper.
Die Schilddrüse ist sowas wie die Schaltzentrale im Körper, wenn es um Energiegewinnung und Hormonsteuerung geht.
Leidet die Schilddrüse, leidet der ganze Körper.
Deswegen kommt es zu einer Vielzahl an Symptomen:
Müdigkeit, Haarausfall, Gewichtsprobleme, Wassereinlagerungen, Konzentrationsschwierigkeiten, kalte Hände & Füße, Darmprobleme und sogar depressive Verstimmungen.
All diese Symptome sind auf die Unterfunktion der Schilddrüse zurückzuführen – das wissen selbst die meisten Hausärzte nicht und versuchen alles immer einzeln zu behandeln.
Die Probleme stapeln sich und es ist schwierig, nicht in eine Abwärtsspirale zu gelangen.
Im Nachhinein gesehen und mit dem heutigen Wissenstand ausgerüstet, ergaben alle meine Symptome Sinn.
Im letzten Jahr konnte ich fast alle meine Symptome in den Griff bekommen und die Abwärtsspirale in eine Aufwärtsspirale verwandeln.
Meine Schilddrüsenwerte sind wieder im guten Bereich, obwohl ich meine Thyroxin-Dosis von 125 Mikrogramm auf nur noch 50 Mikrogramm senken konnte.
Ich bin endlich wieder belastbarer, habe ausreichend Energie um sogar wieder Sport zu machen und ich bin auch mental viel leistungsfähiger.
Und ich habe sogar 6kg an Gewicht verloren, wobei vieles davon bestimmt auch Wasser war, das sich davor überall in meinem Körper eingelagert hatte.
Da ich mit eigenem Leib zu spüren bekam, wie stiefmütterlich und teilweise medizinisch fragwürdig die meisten Ärzte das Thema Schilddrüse behandeln (die meisten verschreiben einfach ein Medikament wie L-Thyroxin und erhöhen die Dosis von Monat zu Monat), habe ich mich entschlossen, meine Geschichte mit dir zu teilen.
Denn nur wenn man selber die Zusammenhänge versteht und Eigenverantwortung übernimmt, kann man auf den Weg der Heilung gelangen.
Eine Schilddrüsenunterfunktion ist keine neue Erkrankung, sondern bereits gut erforscht.
Es darf nicht sein, dass heute noch jemand in der Ecke sitzt, nicht weiter weiß und im Stillen leidet.
Bei mir hat es 15 Jahre gedauert, bis ich endlich aufgewacht bin und meine Schilddrüsenerkrankung in den Griff bekommen habe.
Bei dir muss es nicht so lange dauern.
Genau deswegen habe ich diesen Artikel verfasst.
Um den Millionen von Betroffenen in der Schweiz, Deutschland & Österreich zu zeigen, dass es einen Ausweg gibt.
Falls bei dir die Therapie mit Schilddrüsenmedikamenten ebenfalls nicht anschlägt und dein Hausarzt mit seinem Latein am Ende ist, möchte ich dich bitten, jetzt aufmerksam dran zu bleiben.
Ich werde dir genau erklären, wo der Stachel wirklich sitzt und was die wahre Ursache dafür ist, dass Schilddrüsenmedikamente bei dir nicht wirken.
Ich werde dir meine Methode zeigen, mit der ich fast alle meine Symptome in den Griff bekommen haben.
Die Methode funktioniert bei einer Schilddrüsenunterfunktion, bei einer Hashimoto-Erkrankung und sogar wenn du gar keine Schilddrüse mehr hast!
Dieser Artikel ist das Ergebnis jahrelanger Recherche und Behandlung meiner eigenen Erkrankung.
An einigen Stellen habe ich mich mittels Fußnoten (in Klammer angegeben) auf wissenschaftliche Studien bezogen.
Diese sind ganz am Ende des Artikels verlinkt und können von jedem selbst nachgelesen werden.
Kommen wir direkt zum Punkt.
Als ich von meiner ständigen Müdigkeit genug hatte, ging ich zum Arzt meines Vertrauens und ließ ein Blutbild machen.
Das war um das Jahr 2009 herum.
Leider gab es damals noch nicht so viel Wissen zur Schilddrüse im Internet – deswegen musste ich auf meinen Hausarzt vertrauen.
Untersucht wurden der TSH-Wert und der fT4-Wert.
Mein Arzt hat richtig erkannt, dass mein TSH-Wert erhöht war.
Mein fT4 war dafür zu niedrig.
Zu dem Zeitpunkt kannte ich die Werte natürlich nicht.
Aber mein Arzt wusste Bescheid, das war wichtig.
Es hieß: „Je höher der TSH-Wert, desto weniger Schilddrüsenhormone sind vorhanden.“
Der offizielle Referenzbereich liegt bei 0,27 – 4,2 – wobei ich allerdings heute weiß, dass einige Ärzte selbst bei einem Wert von 2,5 schon hellhörig werden.
Bei mir lag der TSH-Wert jedenfalls bei 5,1!
Dadurch erhielt ich direkt von meinem Hausarzt die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion.
Nach der Diagnose war ich erst mal erleichtert.
Ich tappte nicht mehr ganz im Dunkeln.
Zumindest hatte ich eine Erklärung für mein Leiden
Mein Arzt hat mir Hoffnung gemacht, dass wir das wieder hinkriegen.
Schließlich bin ich kein Einzelfall.
Über das richtige Einstellen der Medikamente sollte alles wieder in Ordnung sein und die Symptome verschwinden.
Da wären wir beim Thema „richtiges Einstellen“ der Medikamente.
Wenn du auch unter einer Schilddrüsenunterfunktion leidest, kennst du das sicher:
Dein Arzt verschreibt dir L-Thyroxin – der Klassiker bei Schilddrüsenprobleme.
Mein Arzt hat mir zu Beginn 25 Mikrogramm L-Thyroxin verschrieben.
„Jetzt bist du wieder richtig eingestellt, deine Schilddrüse sollte wieder wie gewohnt funktionieren.“
Voller Hoffnung ging ich zur Apotheke, besorgte mir das Schilddrüsenmedikament und nahm es eine Zeit lang.
Irgendwie tat sich nichts, außer dass ich in meiner Morgenroutine die Tabletten schluckte.
Einen Monat später erhöhte der Arzt die Dosis von 25 auf 50 Mikrogramm.
Ich ging erneut zum Arzt und bekam zu hören:
„Hallo Frau Keller, Ihre Blutwerte wurden viel besser.“
Ja meine Blutwerte waren super.
Und ich fühlte mich auch tatsächlich besser.
Allerdings nur für ein paar Monate.
Meine 15-jährige Leidensgeschichte
Zwei Jahre nach meiner Diagnose, fragte mich mein Ehemann:
„Was bringen dir deine „super Blutwerte“, wenn du dich so schlapp wie nie zuvor fühlst?
Seit der Erhöhung meiner Dosis und der regelmäßigen Einnahme der Medikamenten, wurden meine Symptome immer schlimmer.
Zuerst begann es mit Haarausfall, der laut Internet auf die Einnahme von L-Thyroxin zurückzuführen ist.
Dann wurde ich immer dicker – ohne dass ich irgendetwas an meine Ernährung geändert habe.
Und die ständige Müdigkeit?
Die hielt sich hartnäckig, genauso wie meine kalten Hände und Füße.
An dieser Stelle möchte ich eine Warnung an all jene Menschen aussprechen, die erst vor kurzem ihre Diagnose erhalten haben: bitte nehmt das Thema ernst!
Gerade am Anfang, wenn eure Schilddrüse noch nicht so schwach ist, könnt ihr noch sehr viel dagegen unternehmen und euch jahrelanges Leid ersparen.
Verlasst euch nicht darauf, dass euch der Arzt richtig einstellt.
Lass mich dir versichern: wenn du immer noch Symptome hast und dich schlecht fühlst, bist du ganz sicher nicht gut eingestellt!
Den größten Fehler, den du machen kannst und den auch ich gemacht habe:
Einfach brav deine Tabletten einnehmen, vom Arzt die Dosis erhöhen lassen und deinen neuen Gesundheitszustand als neues „Normal“ zu akzeptieren.
Denn dann brennt über die Jahre nicht nur deine Schilddrüse, sondern dein ganzer Körper langsam aber stetig aus.
Denn wie du gleich im Laufe meines Artikels lernen wirst, hängt fast alles mit der Schilddrüse zusammen:
Die Magen-Darm Probleme, der Bluthochdruck, die Konzentrationsschwierigkeiten, die Schlafstörungen, die Anfälligkeit für Diabetes, und natürlich der Haarausfall und das Übergewicht.
Nicht jeder hat alle Symptome, aber fast niemand hat nur ein Symptom!
Meine verzweifelten Versuche, die nicht halfen
Über all die Jahre habe ich wirklich alles versucht, was mir Besserung versprach:
Meine Leidensgeschichte setzte sich nach der offiziellen Diagnose über 15 Jahre fort, bis ich insgesamt auf eine Dosierung von sage und schreibe 150 Mikrogramm L-Thyroxin kam.
Bei dieser Dosierung angelangt, wurde es dann sehr heikel.
Als eine der Nebenwirkungen von L-Thyroxin hat plötzlich regelmäßiges Herzrasen bei mir eingesetzt!
Kannst du dir das vorstellen? Herzrasen mit einem Ruhepuls von 120, während du todmüde im Bett liegst.
Mein Arzt hat mich aufgrund des Herzrasens dann wieder auf 125 Mikrogramm runtergesetzt.
Doch für mich war diese Erfahrung ein großer Schrecken und der Moment, an dem ich erkannte, dass die Behandlung mit L-Thyroxin keine langfristige und gesunde Lösung sein kann.
Meine Blutwerte wurden zwar durch das Thyroxin noch toller, die Symptome aber noch schlimmer.
Ich war nur noch ein Schatten meiner selbst.
Ich fühlte mich alleine und im Stich gelassen.
Bis sich durch eine glückliche Wendung mein Leben für immer verändert hat.
Das Klassentreffen des Grauens. Oder doch das fehlende Puzzlestück?
Ein Klassentreffen stand an.
Meine Erscheinungsbild war natürlich Thema, ohne dass ich es aktiv ansprechen musste.
Zu Schulzeiten war ich schlank und sportlich.
Und nun saß ich da beim Klassentreffen mit 12kg Übergewicht, einem aufgequollenen Gesicht und einem lichten Haaransatz.
Ich wusste, es war der Zeitpunkt gekommen nicht drumherum zu reden.
Und überraschenderweise war das genau der Zeitpunkt, an dem ich einen lebensverändernden Rat erhielt.
Tanja, eine ehemalige Schulkollegin von mir, hat mir einen Allgemeinmediziner empfohlen, der sich auf Schilddrüsengesundheit spezialisiert hat.
Die private Praxis lag zwar 2 Stunden Autofahrt entfernt, aber das war es mir alle Male wert.
Ich wollte die Möglichkeit wahrnehmen.
Knapp eine Woche später hatte ich einen Termin bekommen.
Ein Allgemeinmediziner, der kurz vor seinem Ruhestand war, aber es liebte sein Wissen weiterzugeben und Menschen zu helfen.
Der 2-Minuten Schilddrüsentest
Rolf begrüßte mich ganz herzlich in seiner Praxis und wusste schon beim ersten Anblick genau, was mir widerfahren war.
Schließlich war ich kein Einzelfall mit meinen Problemen.
Er war sichtlich geschockt, dass ich bereits bei einer Thyroxin Dosis von 125 Mikrogramm angelangt war.
Das Muster kannte er nur zu gut.
In einem seiner ersten Sätze sagte er mir bereits, dass die ständige Einnahme von synthetischen Schilddrüsenhormonen wie L-Thyroxin oft nichts bringt.
Rolf meinte, er kann mir auf Anhieb beweisen, dass ich – entgegen der Aussagen meines Hausarztes – nicht richtig eingestellt bin.
Er holte ein Fieberthermometer hervor und bat mich, meine Temperatur zu messen.
35,9 Grad zeigte das Gerät an.
Ich dachte mir: „Toll, das ist doch eine gute Temperatur. Kein Fieber“.
Doch Rolf belehrte mich eines Besseren.
Laut ihm beträgt die ideale Körpertemperatur genau 36,8 Grad – unter der Zunge gemessen.
Ich lag laut Rolf deutlich darunter – ein Zeichen dafür, dass meine Schilddrüse leidet.
„Eine schwache Schilddrüse, die nicht genügend Hormone produziert, führt zu einem kalten Körper und einer schlechteren Durchblutung. Deswegen haben auch die meisten ständig kalte Füße und eine schlechte Verdauung, weil der Darm nicht richtig durchblutet wird.“ meinte Rolf dazu.
Wäre ich tatsächlich richtig eingestellt, würde auch meine Temperatur viel näher an 36,8 Grad liegen.
Mit 35,9 Grad lag ich bereits im kritischen Bereich.
Für Rolf war nach dem kurzen Gespräch bereits klar: da passt einiges nicht mit meiner Schilddrüse.
Die Behandlung mit L-Thyroxin schlägt offensichtlich nicht an.
„Wenn du jahrelang mit der gleichen Therapie keine Besserung erzielst, musst du etwas ändern“ – so die Schlussworte von Rolf.
Vier Wochen später war ich wieder in seiner Praxis.
Rolf hatte mir beim ersten Termin Blut abgenommen und sämtliche Schilddrüsen-Werte getestet, die wichtig sind.
Bei meinem zweiten Termin in seiner Praxis erklärte er mir, wie die Schilddrüsenhormone wirklich funktionieren, worum es sich bei TSH, T4 und T3 wirklich handelt und vieles mehr.
Ich versuche es, so gut es geht, für dich zusammenzufassen.
Der Teil, der jetzt kommt, ist besonders wichtig zu verstehen.
Denn leider erklärt dir das auch kaum ein Hausarzt.
Der Unterschied zwischen T4 und T3
Es gibt zwei verschiedene Schilddrüsenhormone, die wichtig sind: T4 und T3 (manchmal auch fT4 und fT3 genannt).
Unsere Schilddrüse produziert zu ca. 80% das Hormon T4 und zu 20% das Hormon T3.
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion produziert die Schilddrüse nicht ausreichend T4 und T3.
Als Ergebnis bekommt man dann Tabletten wie L-Thyroxin verschrieben.
Diese Tabletten sollen die fehlenden Hormone ersetzen.
Das hört sich jetzt sehr vereinfacht an, ist aber tatsächlich genau der Plan, den 99% der Hausärzte verfolgen.
Es ist die Standardtherapie bei Schilddrüsenunterfunktion.
Rolf hält davon gar nichts.
Er meinte: die Gabe von L-Thyroxin bringt nichts, weil es sich dabei nur um T4 handelt.
T4 ist das inaktive Schilddrüsenhormon.
Es ist lediglich eine Speicherform, die im Körper aber nicht wirksam ist.
T3 hingegen ist das aktive Schilddrüsenhormon , das jedes unserer Organe mit Energie versorgt.
T4 muss im Körper zu T3 umgewandelt, bzw. aktiviert werden.
Erst wenn die Umwandlung von T4 in T3 funktioniert, kann die Energiegewinnung in den Zellen funktionieren.
Dann sprühen wir vor Energie, sind nicht mehr müde, und haben auch keine kalten Füße mehr.
Genau: T3, also der Wert, den mein Hausarzt anfangs nicht mal gemessen hat!
Die Schilddrüsen-Aktivierung besteht aus drei simplen Schritten:
Die meisten Ärzte setzen nur bei Schritt 1 an, indem sie synthetische Hormone wie L-Thyroxin verschreiben.
Das führt zwar dazu, dass die Blutwerte wieder gut aussehen (die Ärzte denken dann, sie haben ihre Arbeit getan), vor allem der TSH und T4-Wert.
Doch die Symptome gehen dabei oft nicht weg.
Das inaktive T4, das du als Tablette einnimmst, kann von deinem Körper nicht zum aktiven T3 umgewandelt werden.
Dein Arzt erzählt dir dann, dass du „gut eingestellt“ bist, weil T4 und TSH-Wert nun gut aussehen.
Wenn du aber trotz der Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten immer noch ständig müde bist, Haarausfall, Konzentrationsschwierigkeiten, kalte Hände oder Darmprobleme hast und dein Stoffwechsel so auf Sparflamme läuft, dass du selbst beim Anblick eines Stück Kuchens an Gewicht zulegst, dann liegt das in den meisten Fällen an einer Sache:
Der Umwandlungsstörung.
„Bei vielen Menschen ist es so, dass sie oben ganz viele Schilddrüsenhormone einnehmen und dann unten (in den Zellen des Körpers) ganz wenig ankommt“ – meinte Rolf.
Das ist auch der Grund, warum es bei vielen Patienten dann zu Herzrasen kommt.
Das Thyroxin kann vom Körper nicht effektiv genug umgewandelt werden.
Deswegen benötigt man eine immer höhere Dosis um die Symptome zu behandeln – irgendwann so hoch, dass das Herz nicht mehr mitspielt und sich zu Wort meldet.
An diesem Punkt reduzieren dann die meisten Ärzte die Dosis und es heißt Endstation.
Von hier weg ist dann meistens keine Besserung der Symptome durch den Einsatz von Thyroxin mehr möglich.
Bei mir war es genauso: in den ersten Monaten mit L-Thyroxin merkte ich die Wirkung der Medikamente und fühlte mich prima.
Aber mit der Zeit hat sich der Körper immer mehr daran gewöhnt und es ging mir immer schlechter und schlechter – trotz immer höherer Dosis.
Heute weiß ich: ich hätte so eine hohe Dosis gar nicht benötigt.
Die hohe Dosis war nur notwendig, weil mein Körper das T4 nicht in T3 umwandeln konnte.
Als Rolf mir das alles erklärte, fühlte ich mich zum ersten Mal in 15 Jahren gut aufgehoben und vor allem aufgeklärt.
So langsam fügte sich das Puzzle zusammen und Rolf zeigte mir auf, dass meine Symptome nur daher kommen konnten, dass das inaktive T4 in den Tabletten nicht in das aktive T3 umgewandelt werden konnte.
Ich litt an einer Umwandlungsstörung.
Der Schilddrüsen-Schwindel
Der Zusammenhang zwischen der Schilddrüse und der Leber
Nachdem Rolf mich mit einer Umwandlungsstörung diagnostizierte, hat er mich über die so wichtige Rolle der Leber aufgeklärt.
Bis zu 80% der Schilddrüsenhormone werden in der Leber umgewandelt.
Hat dir schon jemals ein Arzt erklärt, dass die Schilddrüse und die Leber stark zusammen hängen?
Im ersten Schritt wird das inaktive T4 in den Leberzellen aufgenommen.
Innerhalb der Leberzellen warten die Enzyme (Deiodinasen), die für die Umwandlung da sind.
Diese Enzyme entfernen ein Jodatom vom äußeren Ring des T4-Moleküls.
Dadurch wird T4 zu T3 (das aktive Schilddrüsenhormon) umgewandelt.
Das ganze kannst du dir so vorstellen:
Normalerweise haben die Enzyme ein leichtes Spiel in den Leberzellen, um das Jodatom vom T4 zu entfernen.
Doch bei sehr vielen Menschen, die an einer Umwandlungsstörung leiden, ist die Funktion der Deiodinasen eingeschränkt.
Das über die Tabletten eingenommene T4 kann von der Leber nur zu einem kleinen Teil in T3 umgewandelt werden.
Als Folge brauchst du eine immer höhere Medikamentendosis.
Stell es dir vor wie Waschbecken, wo der Abfluss immer mehr verstopft.
Die Lösung kann es gar nicht sein, noch mehr Wasser in das Waschbecken laufen zu lassen.
Die Lösung muss es sein, den Abfluss zu reinigen, damit das Wasser wieder fließen kann.
Laut Rolf gibt es zwei Probleme, die man lösen muss.
Problem #1: Die überlastete Leber
Die Leberzellen sind nicht nur für die Umwandlung von T4 zu T3 verantwortlich.
Da würden wir der Leber einen viel zu geringen Wert zuschreiben.
Die Leber ist jenes Organ, welches für die Ausscheidung von Toxinen hauptverantwortlich ist.
Zu den Toxinen zählt man unter anderem Abgase, Rauch, Weichmacher, Elektrosmog, Pestizide oder Schwermetallbelastungen.
Aber auch jahrelange Medikamenteneinnahme und eine ungesunde Ernährung schädigen die Leber.
Und so wie wir Menschen täglich entscheiden was am wichtigsten ist, so priorisiert auch die Leber ihre Aufgaben.
Sehr oft sind auch die Cholesterinwerte erhöht.
Und ja, auch die jahrelange Medikamenteneinnahme von L-Thyroxin macht das Leben der Leber nicht einfacher.
Medikamente schwächen die Leber und eine müde Leber macht einen müden Menschen.
Es fühlt sich an wie ein Teufelskreislauf.
Wir nehmen ein Präparat in der Hoffnung, dass es uns dadurch besser geht und gleichzeitig nehmen wir die Nebenwirkungen in Kauf, die unsere Organe schwächen.
Verrückt oder, wenn man das einmal hinterfragt?
Kannst du dir vorstellen, in welchem Zustand meine Leber wäre, wenn ich die nächsten 20 Jahren immer weiter brav meine L-Thyroxin Tabletten einnehmen würde?
Ja, die Hormone haben ihren Platz bei der Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion.
Und es macht keinen Sinn, sie von einem auf den anderen Tag komplett abzusetzen.
Es darf aber nie die einzige Strategie sein, ein Leben lang diese Hormone einzunehmen.
Man muss den Körper unbedingt wieder dazu bekommen, von alleine die Hormone zu produzieren, umzuwandeln und zu den Zellen zu transportieren.
Schafft man das nicht, bleibt man für immer in der Thyroxin-Falle gefangen.
Neben der überlasteten Leber kommt laut Rolf noch ein zweites Problem dazu, das fast immer ignoriert wird.
Problem #2: Fehlende Mikronährstoffe für die Umwandlung
Wir wissen nun, dass die Umwandlung der Schilddrüsenhormone zu einem sehr großen Teil in der Leber stattfindet.
Der Prozess der Umwandlung heißt 5′-Deiodinase.
Bei den Deiodinasen handelt es sich um Enzyme, die ein Jodatom vom T4 abspalten und damit das T4 in T3 umwandeln.
Damit diese Enzyme funktionieren, benötigt es mehrere Nährstoffe, darunter Zink und Eisen.
Der wichtigste Nährstoff ist jedoch das Spurenelement Selen, das direkt in die Struktur der Enzyme eingebaut ist.
Ohne ausreichend Selen funktioniert die Umwandlung der Schilddrüsenhormone nicht: (1)
Diese Studie aus Japan zeigt: liegt ein Selenmangel vor, dann haben Patienten sehr hohe T4-Werte, aber sehr geringe T3-Werte – also eine Umwandlungsstörung.
Und jetzt kommt das ganz große Problem: die Böden in der Schweiz (und auch Deutschland/Österreich) sind inzwischen Selenmangelgebiete!
Das bedeutet, unsere regionalen Lebensmittel enthalten nicht mehr genügend Selen, weil sie auf selenarmen Böden angebaut werden.
Schätzungen zufolge nehmen etwa 70% der schweizer Bevölkerung zu wenig Selen auf, mit einem Median von nur 40µg pro Tag.
Es ist also unbedingt notwendig, seinen Selenspiegel zu unterstützen – entweder durch eine gezielte Ernährung oder durch eine Einnahme von Selen als Nahrungsergänzungsmittel.
Wenn mindestens zwei dieser Dinge auf dich zutreffen, leidest du mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer Umwandlungsstörung:
Die Gefahr einer Umwandlungsstörung
Eine Umwandlungsstörung führt immer dazu, dass du nicht genügend T3 im Körper hast.
T3 ist das wichtigste Schilddrüsenhormon, denn es versorgt fast alle Organe, sowie zahlreiche wichtige Enzyme im Körper mit Energie.
Ein Mangel an T3 ist der Grund, warum es bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu so vielen verschiedenen Symptomen kommt.
Das ist ganz wichtig zu verstehen:
Deine Darmprobleme, dein Bluthochdruck, dein Diabetes, deine Schlafstörungen – all diese Krankheiten entstehen über die Jahre als Folge einer Schilddrüsenunterfunktion.
Weil dein Körper nicht ausreichend mit dem Hormon T3 versorgt ist.
Das zeigen die folgende Zusammenhänge anschaulich:
Als Rolf mir all diese Zusammenhänge aufgezeigt hat, war ich geschockt.
15 Jahre lang lebte ich im T3-Mangel.
Kein Wunder, dass ich mich fühlte wie ein Wrack.
Gleichzeitig fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
So gut wie alle meine Krankheiten konnten auf einen T3-Mangel zurückgeführt werden.
Mein Arzt hat immer alles einzeln behandelt.
Cholesterintabletten für die Leber.
Blutdrucksenker für den hohen Blutdruck.
Überweisung an den Gastrologen, der dann natürlich nichts finden konnte.
Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen?
Die Psyche ist schuld (oder die Wechseljahre).
Die lief 15 Jahre lang ins Leere, weil er immer nur T4 verschrieben hatte.
„Eine falsch behandelte Schilddrüsenunterfunktion erhöht das Risiko für alle möglichen Krankheiten und senkt dadurch die Lebenserwartung massiv“ – das war der entscheidende Satz von Rolf.
Mir war klar: wenn ich nicht langsam aus dem T3-Mangel komme, wird mein Gesundheitszustand von Jahr zu Jahr schlechter.
So behandelst du eine Umwandlungsstörung
Wenn die Therapie mit Schilddrüsenmedikamenten bei dir nicht anschlägt, hast du es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mit einer Umwandlungsstörung zu tun.
Die gute Nachricht ist: wenn du diese Störung beseitigst, wirst du dich innerhalb weniger Wochen phänomenal fühlen.
Weil dein Körper dann endlich das eingenommene Thyroxin effektiv umwandeln kann.
Die aktiven Schilddrüsenhormone kommen dann endlich wieder in deinen Zellen an.
Du fühlst dich voller Energie und Tatendrang.
Dein Stoffwechsel fährt wieder hoch, wodurch es dir wieder leichter fallen wird, dein Wunschgewicht zu erreichen und auch zu halten.
Deine Stimmung verbessert sich und das Leben fühlt sich endlich wieder leicht an.
Und das alles während du sogar deine Schilddrüsenmedikamente in der Dosis reduzieren kannst, was deine Leber noch mehr entlastet.
Der Teufelskreis dreht sich um und wird zur Aufwärtsspirale:
Also, wie geht man am besten bei einer Umwandlungsstörung vor?
Du musst nur zwei Dinge tun:
1. Deine Leber aktiv regenerieren
2. Dein Körper mit jenen Nährstoffen versorgen, die bei der Umwandlung der Schilddrüsenhormone benötigt werden.
Rolf sprach von einer Methode, die er schon bei unzähligen Patienten von ihm eingesetzt hat.
Eine Methode, die die Ursache der Umwandlungsstörung angeht.
Ich versuche es einmal vereinfacht wiederzugeben.
Du erinnerst dich an das 3-Schritte Aktivierungssystem der Schilddrüse?
Schritt 1: Produktion von T4
Schritt 2: Umwandlung von T4 zu T3
Schritt 3: Transport von T3 zu den Zellen
Laut Rolf ist am Anfang der wichtigste Schritt die Umwandlungsstörung zu heilen, also Schritt 2.
Denn die Produktion von körpereigenen T4 anzuregen (Schritt 1), ist alles andere als einfach und kann sehr lange dauern.
Außerdem nahm ich bereits fleißig T4 zu mir.
Mangelndes T4 war also nicht das Problem, sondern die Umwandlung.
Und Schritt 3 (Transport zu den Zellen) ist bei den meisten Menschen kein Problem, wenn man Schritt 2 gelöst hat.
Außerdem ist Schritt 2 (Umwandlung der Hormone) der schnellste Weg, um sich innerhalb weniger Wochen besser zu fühlen.
Denn die meisten Menschen nehmen ja bereits T4 zu sich.
Heilt man die Umwandlungsstörung, ist das wie eine Handbremse, die sich plötzlich löst:
Das eingenommene Thyroxin (T4) wird effektiver umgewandelt.
Man fühlt sich auf Anhieb vitaler und weniger müde.
Das bedeutet, ich muss weniger Thyroxin einnehmen, kann also meine Dosis Schritt für Schritt verringern.
Das führt dazu, dass meine Leber weniger belastet wird, wodurch die Umwandlung der Hormone noch besser funktioniert.
Rolf’s Leber-T3-Methode wurde speziell für Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion entwickelt.
Sie funktioniert aber auch dann, wenn du gar keine Schilddrüse mehr hast oder wenn du an Hashimoto leidest!
Denn vor allem dann ist es umso wichtiger, die Umwandlung der eingenommenen Schilddrüsenhormone zu stärken.
Wenn du nur noch sehr wenig Schilddrüsengewebe oder gar keine Schilddrüse mehr hast, wirst du nicht um synthetische Hormone wie L-Thyroxin oder Euthyrox herumkommen.
Bei Schritt 1 (körpereigene Produktion der Schilddrüsenhormone) kann man dann nicht mehr viel machen.
Aber indem man sich auf Schritt 2 (Umwandlung der Hormone) fokussiert, kann man auch hier die Handbremse lösen und sich auf Anhieb viel besser fühlen.
Rolf’s Methode ist sehr simpel und basiert darauf, den Körper gezielt mit jenen Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen, die für die Umwandlung der Schilddrüsenhormone besonders wichtig sind.
Das sind gleichzeitig auch jene Nährstoffe, die bei einer Schilddrüsenunterfunktion oft im Mangelzustand sind, weil der Körper zu viel davon verbraucht.
Das Besondere daran: die Methode basiert zu 100% auf natürlichen Inhaltsstoffen.
Es handelt sich dabei nämlich nicht um eine teure Behandlung mit irgendwelchen Medikamenten.
Die Methode ist auf zwei einfache Schritte aufgeteilt:
Schritt 1: Die Leber aktiv regenerieren
Die Leber ist chronisch erschöpft – wir erinnern uns – mit dem Entsorgen sämtlicher Schadstoffe sowie Toxine.
Und kommt daher ihrer anderen wichtigen Aufgabe nicht mehr hinterher: Der Umwandlung von T4 in T3.
Dass eine überlastete Leber zudem oft zu Müdigkeit führt, ist weitreichend bekannt.
Die gute Nachricht: die Leber ist das einzige Organ im menschlichen Körper, dass sich vollständig regenerieren kann.
Noch bessere Nachrichten: laut Rolf hat die moderne Wissenschaft bereits mehrere Pflanzenstoffe gefunden, die laut Studien die Leber aktiv regenerieren können.
Denn genau das ist notwendig: eine reine Ernährungsumstellung alleine reicht nicht aus.
Man muss die Leber aktiv regenerieren.
Rolf empfiehlt dafür folgende Pflanzenstoffe:
Die Mariendistel ist eine wahre Wunderpflanze, wenn es um die Lebergesundheit geht.
Sie gehört zu den antioxidativ wirksamen Heilpflanzen.
Das bedeutet, sie neutralisiert freie Radikale und reduziert den oxidativen Stress.
In Bezug zur Lebergesundheit ist die Mariendistel inzwischen sehr gut erforscht.
Hier ist vor allem folgendes Forschungspapier aus Italien hervorzuheben (2):
Aus den Untersuchungen ließen sich folgende Schlüsse ableiten:
Das bringt uns zur zweiten Pflanze:
Am beeindruckendsten ist diese Studie, die dem Artischockenblattextrakt eine hepatoprotektive Wirkung zuschreibt (3):
Das bedeutet, dass die Artischocke Leberzellen schützt, und zur Regeneration anregt.
Anthony William geht in seinem Buch „Heile deine Schilddrüse“ (ja, auch das habe ich im Zuge meiner Recherche verschlungen) sogar noch einen Schritt weiter.
Er betont, dass Artischocken viele noch unentdeckte Verbindungen enthalten, die speziell für die Schilddrüse arbeiten.
Diese Verbindungen, insbesondere die sekundäre Pflanzenstoffe in den Blättern der Artischocke, sind wirksam bei der Verkleinerung von Knoten, Tumoren und Zysten in der Schilddrüse.
Mit diesen beiden Heilfpflanzen Mariendistel und Artischocke wird die Leber in ihrer Funktion geschützt und gestärkt.
Eine energiegeladene Leber macht einen energiegeladenen Menschen.
Schritt 2: Mikronähstoffe für die Umwandlung
Es gibt zwei wichtige Nährstoffe, die eine direkte Rolle bei der Umwandlung von T4 zu T3 in der Leber spielen: Selen und Glutathion.
Zu Selen habe ich bereits einiges geschrieben.
Selen ist direkt an der Umwandlung der Hormone in der Leber beteiligt.
Weil die Enzyme, die das T4 zu T3 umwandeln, aus Selen bestehen.
Selen kann aber noch viel mehr.
Also Co-Faktor ist es nämlich auch schon an der Produktion der Schilddrüsenhormone beteiligt.
Selen ist also ein absolutes Muss für jeden mit Schilddrüsenunterfunktion.
Glutathion ist das am häufigsten vorkommende und ein sehr potentes Antioxidans im Körper.
In seiner aktiven Form hat es die Fähigkeit, freie Radikale zu neutralisieren.
Normalerweise fängt Glutathion diese freien Radikale ab und schützt so unsere Zellen.
Wenn es aber zu viele freie Radikale gibt, wird das Glutathion aufgebraucht.
In der Fachsprache sagt man das Glutathion ist „oxidiert“ (verbraucht).
Ist es einmal verbraucht, kann es nicht mehr helfen und die Zellen und deren Energiezentren können leichter beschädigt werden.
Und in der Tat zeigen Studien, dass beispielsweise Hashimoto-Betroffene weniger als halb so viel Glutathion im Serum (GSH) aufweisen als gesunde Vergleichspersonen (4).
Weniger als halb so viel Glutathion! (GSH)
Deswegen ist es so wichtig, Glutathion zuzuführen, um das Gleichgewicht zwischen oxidativen Stress und Antioxidantien wiederherzustellen.
Kein Arzt hat mir jemals von Glutathion erzählt – und das obwohl die Studienlage hier eindeutig ist.
Aber das ist noch nicht alles:
Glutathion hat als einer der wenigen Nährstoffe (neben Selen) direkten Einfluss auf die Umwandlung von T4 zu T3.
Das wurde in dieser Studie entdeckt:
Hier wurde herausfgefunden, dass bei Menschen mit eingeschränkter Umwandlungsfunktion fast immer ein niedriger Glutathion-Spiegel vorliegt (5).
Glutathion ist also ein sehr wichtiger Nährstoff, der den meisten Menschen für eine optimale Umwandlung der Hormone fehlt.
Gleichzeitig ist es auch der Blutwert, der von so gut wie allen Ärzten übersehen und meistens nicht mal getestet wird.
Das Ergebnis hinter all diesen Nährstoffen?
Deine Leber kann endlich wieder ihre volle Leistung bringen.
T4 wird in T3 umgewandelt, dein Stoffwechsel kommt in Schwung.
Und die Symptome wie Haarausfall, Müdigkeit oder brüchige Nägel können sich endlich zurückbilden.
Ich weiß – das waren jetzt ganz schön viele Informationen auf einmal.
Deshalb habe ich dir in der folgenden Grafik noch einmal das Wichtigste kurz und übersichtlich zusammengefasst.
Jetzt fragst du dich bestimmt: „Wie viele Artischocken muss ich pro Tag essen?“
Genau das ging auch in meinem Kopf vor.
Die Antwort kann ich dir geben: du müsstest Dutzende von Artischocken essen, um genug vom Wirkstoff in der Artischocke abzubekommen.
Genauso bei Mariendistel.
Und Glutathion ist noch einmal ein ganz anderes Thema – das bekommst du nämlich nicht so einfach in jeder Drogerie.
Nach sehr langer Recherche fand ich jedoch eine Lösung, von der jeder Mensch mit Schilddrüsenunterfunktion wissen muss.
Voller Fokus auf die Schilddrüse
Alle Themen, die ich bisher in diesem Artikel behandelt habe, können mit eigener Recherche entdeckt werden.
Schilddrüsengesundheit ist gut erforscht – das Problem ist nur, dass kaum jemand richtig tief geht, um den Menschen wirklich zu helfen.
Die meisten Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller haben beispielsweise Schilddrüsen-Komplexe in ihrem Sortiment, aber wer sich richtig mit dem Thema auskennt, wird schnell merken: das ist nur Geldmacherei.
Schaut man sich nämlich die Inhaltsstoffe dieser Komplexe an, wird man schnell enttäuscht.
Diese Hersteller mischen einfach alles zusammen, was laut Volksmund gut für die Schilddrüse ist.
Ein bisschen Selen hier, ein bisschen Jod da und am besten noch ein bisschen Tyrosin dazu.
Nach meiner monatelangen Recherche und Zusammenarbeit mit Rolf wurde mir klar:
Das Thema Schilddrüsengesundheit wird stiefmütterlich vernachlässigt.
Sowohl von den meisten Hausärzten, als auch von den meisten Herstellern von Nahrungsergänzungsmittel.
Es gibt jedoch Anlass zur Hoffnung.
Vor einem Jahr bin ich auf ein Unternehmen gestoßen, dass sich ausschließlich auf die Herstellung von Nahrungsergänzungsmittel für Menschen mit Schilddrüsenproblemen spezialisiert.
Das Unternehmen heißt Revitera und sitzt in der Schweiz.
Ihr Ansatz ist es, die Kraft der Natur mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft zu kombinieren.
Auf Basis aller Forschungsergebnisse, die ich auch in diesem Artikel gezeigt habe, hat Revitera ein Produkt namens „Wandelkraft“ entwickelt.
Wenn man sich die Inhaltsstoffe ansieht, merkt man sofort: die Personen hinter Revitera haben die Abläufe im Körper genau verstanden.
Ich habe das Produkt Rolf gezeigt und sogar Patienten in seiner Praxis nehmen das Produkt inzwischen regelmäßig.
Aber was genau ist im Wandelkraft enthalten und warum?
Man erkennt es bereits am Namen: das Produkt wurde gemacht, um die Umwandlung der Schilddrüsenhormone zu unterstützen.
Es ist im Prinzip ein hochwirksamer Leber-Komplex, der mit jenen Nährstoffen ergänzt wurde, die bei der Umwandlung der Schilddrüsenhormone besonders wichtig sind.
Dadurch gibt es kein vergleichbares Produkt im deutschsprachigen Raum.
Hier sind die Inhaltsstoffe und die Wirkung dahinter:
Meine ersten Wochen mit Wandelkraft
In einer Packung befinden sich 60 Kapseln.
Die empfohlene Tagesdosis sind 2 Kapseln pro Tag.
Es wird empfohlen, die Kapseln nach der zweiten Mahlzeit, also zu mittags oder nachmittags einzunehmen.
Seine Schilddrüsenmedikamente sollte man nämlich weiterhin so nehmen, wie bisher.
Eine Packung hält also 30 Tage. Ich war dementsprechend für 3 Monate ausgerüstet.
Das würde ich dir übrigens auch empfehlen: Das Ganze ist ein Marathon und kein Sprint.
Man sollte Wandelkraft mindestens 3 Monate Zeit geben.
Auf den ersten Blick wirkt die Verpackung sehr hochwertig.
Es ist kein billiger Beutel oder Plastikdose, sondern ein kleines, aber hochwertiges Glas, das bei mir ankam.
Sehr charmant fand ich den Sticker auf der Verpackung, auf dem steht: „Für deine Schilddrüse entwickelt“.
Die Kapseln sind auch sehr einfach zu schlucken.
Ab sofort nehme ich also 2 Kapseln pro Tag.
Meine L-Thyroxin Tabletten nehme ich zur Sicherheit weiterhin ein.
Was ich mir von Wandelkraft erhoffe: dass es meiner Leber besser geht und ich dadurch das eingenommene T4 von den Thyroxin-Tabletten besser umwandeln kann.
So müsste ich dann eigentlich in der Lage sein, mein Thyroxin Schritt für Schritt zu reduzieren, weil es vom Körper besser aufgenommen und umgewandelt wird.
Viele Kunden berichten von einer sofortigen Besserung.
Nachdem ich Wandelkraft eine Woche lang getestet habe, wusste ich, was sie damit meinen.
Mir sind vor allem zwei Dinge sofort aufgefallen:
Nach drei Monaten: verbesserte Schilddrüsenwerte und 6kg weniger
Die drei Gläser Wandelkraft waren nach drei Monaten leer – also habe ich nachbestellt.
Denn seitdem ich Wandelkraft nehme, geht es mir sehr viel besser.
Keine Müdigkeit mehr, keine Abgeschlagenheit mehr.
Ich konnte durch die höhere Belastbarkeit sogar wieder mit Sport anfangen.
Außerdem habe ich rund 6 Kilo abgenommen, ohne dass ich meine Ernährung umgestellt habe.
Das ist ein Thema, auf das ich noch gar nicht gekommen bin: eine Schilddrüsenunterfunktion, aber auch eine überlastete Leber, gehen oft mit einem langsamen Stoffwechsel einher.
Wenn Schilddrüse und Leber wieder besser funktionieren, verbrennt der Körper automatisch mehr Kalorien.
Sport fällt dir leichter und du nimmst ab, ohne dass du deine Kalorien reduzieren musst.
Meine Schilddrüsenwerte haben sich ebenfalls innerhalb von 3 Monaten deutlich verbessert.
Nicht nur das T4, sondern vor allem das T3.
Gemeinsam mit Rolf habe ich begonnen, meine L-Thyroxin Dosis schrittweise zu reduzieren.
Ich bin jetzt (ein Jahr später) wieder bei 50 Mikrogramm angelangt, was für mich ein toller Erfolg ist.
Ich habe dabei im regelmäßigen Abstand meine Schilddrüsenwerte untersuchen lassen und auf meinen Körper gehört.
Trotz Reduzierung der Dosis ging es mir immer besser.
Mein TSH ist inzwischen bei 1,5.
Mein fT4 (freies T4) ist trotz minimaler L-Thyroxin Dosis im grünen Bereich.
Und zum ersten Mal passt auch der fT3 Wert!
Aus Neugier habe ich auch meine Leberwerte untersuchen lassen.
Die Artischocke und Mariendistel sollen ja angeblich die Leberfunktion positiv beeinflussen.
Außerdem konnte ich meine Medikamenteneinnahme stark reduzieren.
Und siehe da: auch meine Cholesterinwerte waren bei meiner letzten Untersuchung deutlich verbessert!
Kurzum: meine Freude am Leben ist wieder zurückgekehrt.
Ich fühle mich endlich wieder wie ich selbst – lebendig, klar, kraftvoll.
Und nicht nur ich: Auf Facebook berichten viele andere Nutzer von ähnlichen positiven Erfahrungen: